E-Center Brüggendick spendet für Hospizverein Wolfenbüttel.

Pfandgeldspende - E center Brüggendick

Das Spargelessen im E-Center Brüggendick in der Schweigerstraße hat schon eine mehrjährige Tradition. Zum mittlerweile siebenten Male wurde dieses Essen im Bistrobereich des E-Centers ausgerichtet. Geschäftsführer Denis Brüggendick und Marktleiterin Steffi Swojak konnten dazu 40 Kundinnen und Kunden begrüßen.

Und außerdem Dagmar Ammon. Die ehrenamtliche Mitarbeiterin des Hospizvereins Wolfenbüttel konnte im Rahmen des Spargelessens einen großzügig bemessenen Spendenscheck in Empfang nehmen.
Seit Jahren gibt es eine Spendenbox neben dem Leergutautomaten des Marktes. Kunden können dort ihren Leergutbon hinein tun. Der Erlös aus den Bons wird dann einem guten Zweck zugeführt. „In der Vergangenenheit wurde, unter anderem, der Verein Weggefährten aus Braunschweig mit Spenden bedacht. In diesem Jahr sollte es der Hospizverein Wolfenbüttel sein“, erklärte Denis Brüggendick vor der Übergabe der Spende an Dagmar Ammon. Insgesamt kamen aus den Leergutspenden 1500 Euro zusammen. Diesen Betrag hat das E-Center um 500 Euro aufgestockt. „Damit wollen wir deutlich machen, wie sehr wir die Arbeit des Vereins und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schätzen“, sagte Denis Brüggendick.

Er und seine Marktleiterin unterstrichen, dass das sicher nicht die letzte Zuwendung an den Verein gewesen ist. Man strebe eine längerfristige Zusammenarbeit an, betonte der E-Center Geschäftsführer.

Das vernahm Dagmar Ammon mit großer Freude. Sie bedankte sich bei Denis Brüggendick und seinem gesamten Team sowie bei allen Kunden, die ihren Leergutbon gespendet hatten. Das Geld komme gerade recht, sagte sie. Der Verein sei dabei, eine Informationsbroschüre für Angehörige von Sterbenden zu entwickeln.

Die meisten Angehörigen machten aus Unwissenheit Fehler bei Betreuung und Pflege von sterbenden Angehörigen. Und die 44-seitige Broschüre gebe Tipps und Hilfestellungen. Unterstützt werde dieses Projekt von Stadt und Landkreis.

Der Hospizverein bietet Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen Hilfe und Unterstützung an. Man nimmt sich Zeit zum Zuhören, für Gespräche, zum Vorlesen oder gemeinsamen Schweigen. Das alles geschieht ehrenamtlich.
Quelle: Wolfenbütteler Schaufenster, khs